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Telematikinfrastruktur

29.12.2017

Wege zur Telematikinfrastruktur

Zum Thema Telematikinfrastruktur gibt es, insbesondere von Ihnen, liebe Mitglieder, noch einige offene Fragen, die beantwortet werden möchten. Aus diesem Grund wollen wir Sie über wesentliche Eckpunkte zu diesem Thema informieren.

Inzwischen besitzen alle Komponenten der Telematikinfrastruktur eine Zulassung.
Diese sind derzeit (Stand Dezember 2017):

• Konnektor und VPN-Zugangsdienst
• Stationärer Kartenleser
• Elektronischer Praxisausweis der Bundesdruckerei
• Arzt-, Zahnarzt- und Klinik-IT

von CGM
von Ingenico Healthcare

von CGM
von h&k
von Solutio GmbH sowie
von KIS iMedOne von der Telekom

Wir als KV Hessen möchten jedoch nicht, dass Sie sich hierdurch unter Druck gesetzt fühlen, und bitten Sie auch darum, sich von den Anbietern nicht unter Druck setzen zu lassen. Sicher stellen Sie sich nun die Frage: Aber was kann ich in meiner Praxis mit diesen Komponenten tun? Derzeit wäre hiermit nur das Versichertenstammdatenmanagement – kurz: das - VSDM möglich.

Die Wege zum VSDM möchten wir Ihnen gerne näher erläutern. Sie haben die Möglichkeit, sich an den Vertriebspartner Ihres Praxisverwaltungssystems zu wenden und ein Angebot über die erforderlichen Komponenten und Dienstleistungen für die TI anzufordern und diese schließlich zu ordern.
Die einzige Ausnahme an dieser Stelle ist der Praxisausweis (SMC-B-Karte); dieser wird von einem Trust-Service-Provider geliefert. Der Trust-Service-Provider leitet die Anträge für den Praxisausweis zur Prüfung der Antragsberechtigung an die KV Hessen weiter. Die KV Hessen prüft die Antragsberechtigung und meldet dem Trust-Service-Provider zeitnah das Ergebnis der Prüfung. Anschließend wird der Praxisausweis vom Trust-Service-Provider produziert und versendet.

Folgende Wege für die Beantragung stehen Ihnen zukünftig zur Verfügung:

  1. Sie beantragen den Praxisausweis über das KV-SafeNet-Portal der KV Hessen
    (Diese Möglichkeit wird Ihnen voraussichtlich erst im Jahr 2018 zur Verfügung stehen, derzeit besteht nur die Möglichkeit über die Homepage des Trust-Service-Providers zu bestellen)

  2. Sie stellen den Antrag über die Homepage des Trust-Service-Providers

Nachdem Sie die erforderlichen Komponenten erhalten haben, können Sie einen Termin für die Installation in Ihrer Praxis vereinbaren. Die technische Umstellung erfolgt in der Regel durch und mit Ihrem Systembetreuer.

Förderung

Die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb der Telematikinfrastruktur werden von den Krankenkassen übernommen. Die KV Hessen wiederum übernimmt die Auszahlung der Förderung für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur.

Ergänzend dazu möchten wir Sie darauf hinweisen, dass die Förderungen für den Anschluss und den Betrieb der Telematikinfrastruktur in der "Vereinbarung zur Finanzierung der Telematikinfrastruktur" als Pauschalen vorgesehen sind und nicht von den tatsächlich entstehenden Kosten abhängen. Wir, die KV Hessen, empfehlen Ihnen daher die verschiedenen Angebote kritisch zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf Inhalt und Höhe der Kosten (Updates, usw.) Der Konnektor sollte auch für die qualifizierte elektronische Signatur geeignet sein.

Aus diesem Grund kann der Förderbetrag über oder auch unter den tatsächlich entstandenen Kosten für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur liegen. Zudem ist die Höhe der Förderung abhängig vom Zeitpunkt des erstmaligen Abgleichs mit dem VSDM und der Praxisgröße gemessen am kumulierten Zulassungsumfang der in der Praxis tätigen Ärzte. Sobald der erstmalige Abgleich mit dem VSDM in ihrer Praxis durchgeführt wurde, wird Ihnen die KV Hessen die in der „Vereinbarung zur Finanzierung der Telematikinfrastruktur“ festgelegten Förderungen für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur auszahlen. Deshalb sollten Sie keine Vertragsunterschrift leisten, wenn die Firma nicht zusichert, dass der Konnektor noch im selben Quartal in der Praxis installiert wird.

Die Auszahlung der Förderbeträge durch die KV Hessen erfolgt automatisiert und bedarf keiner Antragsstellung.

Wir empfehlen Ihnen außerdem, die pauschalen Förderbeträge und die für Sie voraussichtlich entstehenden Kosten vorab zu prüfen. Wir möchten vermeiden, ganz besonders in Ihrem Interesse, dass sich diese Beträge möglicherweise nicht decken.

An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis für Sie und Ihre Vorbereitung auf die Telematikinfrastruktur: In der TI-Startpauschale in Höhe von 900 Euro ist ein Teil als Kompensation für den ärztlichen Mehraufwand für die Einführung des VSDM (z.B. Praxisausfall) eingestellt.

Dieser Betrag sollte nicht vollständig an den Anbieter gezahlt werden. Da in den Pauschalen für den Konnektor die Fähigkeit zur qualifizierten elektronischen Unterschrift (QES) eingepreist ist, sollten Sie sich beim Kauf eines Konnektors ein kostenfreies Update des Konnektors auf die QES-Funktion verbindlich im Vertrag zusichern lassen.

Die "Vereinbarung zur Finanzierung der Telematikinfrastruktur", die Übersicht über die Förderung sowie eine Information zur notwendigen technischen Ausstattung haben wir für Sie zum Download eingestellt.

Nach dem Anschluss der Geräte können Sie den ersten VSDM durchführen. Die Vereinbarung zur Finanzierung und Erstattung der bei den Vertragsärzten entstehenden Kosten im Rahmen der Einführung und des Betriebes der Telematikinfrastruktur gemäß
§ 291a Abs. 7 Satz 5 SGB V finden Sie untenstehend.

Sie haben Fragen? Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Info.line stehen Ihnen unter der Rufnummer 069 24741-7777 gerne  zur Verfügung.

Aktuelle Information vom 21.12.2017: Grundlage für das Notfalldatenmanagement fristgerecht geschaffen

Die ärztliche Vergütung für das Anlegen, Aktualisieren und Löschen eines Notfalldatensatzes auf der elektronischen Gesundheitskarte steht fest. Ein entsprechender Beschluss wurde im Erweiterten Bewertungsausschuss gefasst.

Die dafür jetzt festgelegten Gebührenordnungspositionen (GOP) gelten ab dem 1. Januar 2018. Zunächst ist jedoch die Industrie gefragt: Die Hersteller müssen die notwenige Technik für das NFDM entwickeln, testen und den Praxen zur Verfügung stellen. So sind entsprechende Updates für den Konnektor und das Praxisverwaltungssystem notwendig.

Weitere Informationen zum Notfalldatenmanagement erhalten Sie über die unten genannten Links:


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