Nach obenZur Suche

Liebe Mitglieder, Qualitätssicherung gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der ambulanten Versorgung. Um die Qualität der medizinischen Leistungen abzusichern, bedarf es unterschiedlicher Verfahren: von der Genehmigung bis hin zur QS-Prüfung. Wir unterstützen Sie gerne bei Fragen zu den benötigten Qualifikationen und Voraussetzungen. Sprechen Sie uns jederzeit an.

Heike Morbitzer,
Qualitätssicherung Substitution und HIV

KVH|Sammelkorb aufrufen  Sammelkorb für Downloads:

Ihre gesammelten Downloads können Sie jetzt komfortabel mit einem Klick herunterladen.

Sie haben noch keine Downloads gesammelt.

Hygiene in der Praxis

Wichtige Infos rund um das Thema Hygiene für Ihre Arztpraxis finden Sie hier:

Mehr

Praxisbörse

Sie möchten sich als Vertragsarzt oder -Psychotherapeut niederlassen? Oder suchen einen Nachfolger für Ihre Praxis? Unsere Praxisbörse bringt Sie zusammen!

Mehr

Patientenbefragung

Als kostenlosen Service für Sie bieten wir Patientenfragebögen für Ihre Praxis inklusive deren Auswertung an.

Mehr

Qualitätssicherung und Genehmigungspflicht

Psychosomatische Grundversorgung

09.08.2018

Hier finden Sie den Kontakt zu Ihrer Ansprechpartnerin sowie weitere Infos.

Geneviève Bebronne
Tel: 069 24741-6658
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.fb1.9(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Anna Sophie Zebi
Tel: 069 24741-6688
Fax: 069 24741-68819
E-Mail: qs.fb1.9(at)kvhessen.LÖSCHEN.de

Kassenärztliche Vereinigung Hessen
Qualitätssicherung Substitution & weitere Genehmigungen
Europa-Allee 90
60486 Frankfurt

Die Psychosomatische Grundversorgung umfasst die Somatotherapie und seelische Krankenbehandlung. Dem Patienten werden Einsichten in die psychosomatischen Zusammenhänge eines Krankheitsbildes vermittelt sowie die Auswirkung persönlicher Konflikte auf den Gesundheitszustand deutlich gemacht.

Wer kann die Genehmigung erhalten?

Die Berechnungsfähigkeit entnehmen Sie bitte der Präambel Ihres Facharztkapitels im EBM (Zulassung).

Welche zusätzlichen fachlichen Voraussetzungen müssen Sie mitbringen?

  • mindestens dreijährige selbstverantwortliche ärztliche Tätigkeit

  • Kenntnisse in einer psychosomatisch orientierten Krankheitslehre, reflektierte Erfahrungen über die Psychodynamik und therapeutische Relevanz der Arzt-Patient-Beziehung und Erfahrungen in verbalen Interventionstechniken als Behandlungsmaßnahme in einem zeitlichen Gesamtumfang von mindestens 80 Stunden, davon:

    • Theorieseminare von mindestens 20 Stunden, in denen Kenntnisse zur Theorie der Arzt-Patient-Beziehung, Kenntnisse und Erfahrungen in psychosomatischer Krankheitslehre und der Abgrenzung psychosomatischer Störungen von Neurosen und Psychosen und Kenntnisse zur Krankheit und Familiendynamik, Interaktion in Gruppen, Krankheitsbewältigung (Coping) und Differentialindikation von Psychotherapieverfahren erworben wurden

    • Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung durch kontinuierliche Arbeit in Balint- oder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen von mindestens 30-stündiger Dauer (d. h. bei Balintgruppen mindestens 15 Doppelstunden) in regelmäßigen Abständen über einen Zeitraum von mindestens einem halben Jahr

    • Vermittlung und Einübung verbaler Interventionstechniken von mindestens 30 Stunden

Hinweis: Die Kenntnisse und Erfahrungen müssen in anerkannten Weiterbildungsangeboten und die Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung bei anerkannten Balint-Gruppenleitern bzw. anerkannten Supervisoren erworben worden sein.

Wie erhalte ich die Genehmigung?

Die Erteilung einer Genehmigung erfolgt nach einem Antragsverfahren bei der KVH (siehe Downloads unten).

Welche Leistungen kann ich abrechnen?

Das durch die Genehmigung zu erhaltende Abrechnungsspektrum entnehmen Sie bitte der Liste zu den genehmigungspflichtigen Leistungen (GELE-Liste, siehe unten unter Downloads).

Welche rechtlichen Grundlagen sind maßgebend?

  • Vereinbarung über die Anwendung von Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung (Psychotherapie-Vereinbarung, § 5 Abs. 6)

Externer Link:

Psychotherapie-Vereinbarung (KBV)


einen Moment bitte